| Die UWG hat
ihren eigenen Antrag
vom
22.01.1998 nach 12 Jahren erneut aufgegriffen, in dem sie die Notwendigkeit
der Vereinheitlichung von Straßennamen im Stadtgebiet Schmallenberg
betont. Wir hoffen darauf, dass das Bohren von dicken Brettern, das die
UWG seit Jahren erfolgreich betreibt, auch hier zum Erfolg führen
wird.
Die Zeitspanne von 12 Jahren, in denen die doppelte bzw. häufigere Vergabe eines Straßennamens an mehrere Straßen im Stadtgebiet nicht nennenswert abgeändert wurde, macht deutlich, dass sich niemand außer uns ernsthaft mit der Angelegenheit befasst hat bzw. befassen wollte. Worum geht es: Navigationsgeräte,
Zusteller, vor allem aber Rettungswagen können nicht eindeutig zuordnen,
in welche Bahnhofs- oder Lennestraße sie fahren müssen. Außerdem
haben zahlreiche Orte keine Straßenbezeichnung sondern sind von den
Hausnummern her kreuz und quer geordnet (meist nach Fertigstellung der
Häuser). Das kann im Extremfall zu lebensbedrohlichen Situationen,
im harmlosen Fall allemal zu ärgerlichen Verzögerungen führen.
Wir sehen zwei Handlungsschwerpunkte: a) die zahlreich
doppelt vergebenen Straßennamen müssen so abgeändert werden,
dass jeder Straßenname im Stadtgebiet nur noch einmal vorkommt.
Uns ist klar,
dass die notwendigen Maßnahmen in manchen Orten nicht nur Beifall
hervorrufen werden, es gibt jedoch wie oben beschrieben ökonomische
und sicherheitsrelevante Gründe, die ein Handeln erforderlich machen.
Wir glauben auch, dass man die Änderungen auf einmal und nicht nach
und nach machen sollte, weil man dadurch die Akzeptanz in der Bevölkerung
erhöht.
Und das sind die Fakten: 29 Straßennamen verteilen sich auf 83 Straßen im Stadtgebiet, davon: 3 Straßennamen
kommen je 5 mal vor,
Mehr über
doppelte Straßennahmen unter: http://www.uwg-schmallenberg.de/strassennamen.htm
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